Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Beruf: Tweet-Kurator

Ist der klassische Artikel als Form der Nachrichtenübermittlung tot? Wenn man dem Autor der Süddeutschen Zeitung Glauben schenken darf (und es gibt keinen Grund, dies nicht zu tun), dann ist genau darüber eine Debatte im Netz entbrannt. Jeff Jarvis, an dem derzeit kein Weg vorbei führt, wenn es um die Zukunft der Medien geht, hält den Artikel zwar nicht für tot, aber doch immer mehr für ein Luxus- oder Nebenprodukt, denn „der Artikel spiele eine Abgeschlossenheit vor, die es im Zeitalter des permanenten Online-Seins gar nicht mehr geben könne. Anstatt vorzugeben, ein Ereignis sei mit dem letzten Satz des Textes zu seinem Ende gekommen, solle man lieber den Blick darauf richten, was weiter passiert.“

Legen wir den Artikel einmal beiseite: Wie geht es eigentlich dem Seminar oder dem Web-based Training? Was passiert nach dem letzten Satz des Trainers oder der letzten Zeile auf dem Screen?
Michael Moorstedt, Süddeutsche Zeitung/ jetzt.de, 25. August 2011

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