Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Lernen 2.0 in der Finanzbranche

„Wie verändern die Entwicklungen rund um Web 2.0 auch die Ausbildung in Unternehmen? … Lernen und Arbeiten werden in Zukunft noch verstärkter online stattfinden. Computergestütztes und internetbasiertes Lernen muss sich vom Denken in (Lern-)Modulen lösen und sich zu einem Gestalten von Lernprozessen und zu einer Integration in Arbeitsprozesse hin entwickeln. Mit Lernen 2.0 wird klassisches E-Learning auf eine neue Stufe gehoben und bekommt erneut eine wichtige Bedeutung im Bildungsmanagement. In diesem Sinne ist Lernen 2.0 auch die „Renaissance von E-Learning“.“

So lautet der Einstieg dieses Artikels, der auch im neuen Herausgeberwerk von Armin Trost und Thomas Jenewein, „Personalentwicklung 2.0“, zu finden ist. Der Autor, Daniel Stoller-Schai (UBS), erläutert darin ausführlich und anhand einzelner  Gestaltungsdimensionen (strategisch, methodisch-didaktisch, technologisch), was Lernen 2.0 bedeuten kann. Zwei Punkte betont Daniel Stoller-Schai immer wieder: zum einen ersetzt Lernen 2.0 nicht die klassischen Ausbildungsangebote, sondern erweitert sie; und zum anderen kann Lernen 2.0 „nicht auf Lernen mit Web-2.0-Technologien reduziert werden“.
Daniel Stoller-Schai, in: Armin Trost und Thomas Jenewein (Hrsg.): Personalentwicklung 2.0. Lernen, Wissensaustausch und Talentförderung der nächsten Generation, Köln 2011, S. 109-129

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