Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Should OER favour commercial use?

Debatten im Oxford-Stil erfreuen sich großer Beliebtheit. Im vorliegenden Fall geht es um OER, Open Educational Resources, das heißt Lernmaterialien, die z.B. von Hochschulen, Bildungsinstitutionen und anderen Organisationen im Netz anderen zugänglich gemacht werden. Um diesen Zugang, aber vor allem den Einsatz und die Weiterentwicklung von OER zu erleichtern, werden diese Materialien häufig mit einer Creative Commons (CC)-Lizenz gekennzeichnet. Denn sonst gilt das bestehende Urheberrecht. Also trifft man im OER-Umfeld in der Regel auf den Hinweis, dass Materialien genutzt werden können, solange nicht kommerzielle Absichten damit verbunden sind (eine bekannte Ausnahme ist Wikipedia, wo auch die kommerzielle Nutzung erlaubt ist!). „Keine kommerzielle Nutzung“ heißt es übrigens auch in der Fußzeile dieses Blogs.

Aber hier fangen die Fragen an: Denn was bedeutet eigentlich „keine kommerzielle Nutzung“? David Wiley (und einige andere) sehen hier vor allem Probleme und Missverständnisse. Und auch Creative Commons wird hier, so David Wiley, seinem Ziel nicht mehr gerecht. Die Contra-Fraktion wird von Stephen Downes vertreten, der mit Prinzipien dagegen hält. Auch wenn die Beiträge zum Teil sehr ins Detail gehen und virtuos mit CC-Kürzeln umgehen: Jeder, der Lernangebote entwickelt, ist schnell von diesen Fragen betroffen.
WSIS Platform of Communities, 18. April – 6. Mai 2011

PS: Ich habe übrigens mit „Pro“ gestimmt und denke gerade über die Lizenzbestimmungen dieses Blogs nach …

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