Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Offene Bildungsinitiativen. Fallbeispiele, Erfahrungen und Zukunftsszenarien

Ein Buch über „Offene Bildungsinitiativen“, das offen im Netz zugänglich ist: das „passt“ und deshalb zuerst einen Dank an den Waxmann-Verlag! Im Vorwort heißt es: „An deutschen Hochschulen treten offene Bildungsinitiativen unter verschiedenen Namen in Erscheinung – man kennt sie als „studentische Projekte“, „selbstorganisierte Studienarbeiten“ oder „universitäre Bottom-up-Initiativen“.“ Wer sich in den einschlägigen Netzwerken bewegt, ist einigen dieser Initiativen wie z.B. den EduCamps, der Maschendraht-Community, w.e.b. Square oder MyPaed, vielleicht schon einmal begegnet. Im Band werden sie und viele andere ausführlich vorgestellt und in separaten Beiträgen, „Metareflexionen“ genannt, kritisch gewichtet.

Man kann sich über diese Initiativen freuen und festhalten, dass es zuerst einmal hervorragende Erfahrungs- und Lernräume für Studierende sind (wie es Gabi Reinmann in ihrem Nachwort ausführt). Man kann natürlich auch die Messlatte höher legen und das Etikett „offen“ nur da gelten lassen, wo das „Bildungsestablishment“ grundlegend in Frage gestellt wird (wie es Karsten Wolf in seiner Metareflexion tut).
Hannah Dürnberger, Sandra Hofhues und Thomas Sporer (Hrsg.), Waxmann: Münster, New York, München, Berlin 2011

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