Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

The aging workforce (part 3)

Dave Snowden hat eine interessante, „very sophisticated“ Abrechnung mit einigen Konzepten des Wissensmanagements verfasst (natürlich gibt es auch Part 1 und Part 2 dieser Abrechnung). Die „aging workforce“ dient dabei nur bzw. vor allem als aktueller Aufhänger. Zwei Dinge, so Dave Snowden, laufen auch heute noch schief: a) zum einen versuchen wir immer noch, implizites Wissen („tacit knowledge“) in explizites Wissen umzuwandeln – vielleicht nicht mehr so technikzentriert wie noch vor einem Jahrzehnt, aber mit unverändertem Ziel; b) heute sind Ansätze des (Digital) Story Tellings in Mode, die zuweilen zu hochwertigen journalistischen Artefakten führen, aber, so Dave Snowden, in keiner Form Wissen vermitteln. Also eigentlich am Ziel vorbeischießen.

Um das Problem des „Wissens, das abwandert“ zu lösen, schlägt Dave Snowden vor, einige Eckpunkte des Arbeitslebens (Eintritt, Entwicklungswege, Beziehungen zwischen Junior & Senior, Austritt, usw.) neu zu definieren. Zum Beispiel: „We do need transitions in life, but just as there are staged transitions in joining the workforce so there need to be staged transitions in leaving it.“ Hier folgen weitere Hinweise, noch etwas ungeordnet, aber der Autor verspricht nachzulegen!
Dave Snowden, Cognitive Edge, 12. Dezember 2010

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