Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Herausforderung Web 2.0

Vor einigen Jahren war es gang und gäbe, dass Hochschulen ihre vielfältigen Online-Aktivitäten in einer E-Learning-Strategie bündelten. Neue didaktische Szenarien wurden diskutiert, E-Learning-Kompetenzzentren entstanden, Vermarktungschancen wurden abgewogen. Sind jetzt mit Blick auf das Web 2.0 ähnliche Anstrengungen zu erwarten? Wahrscheinlich nicht. Im Moment tauscht man Handreichungen wie die Vorliegende aus, in der Anwendungen beschrieben und Einsatzszenarien in Forschung, Lehre und Verwaltung skizziert werden. Bottom-up, sehr vorsichtig und pragmatisch. Erst auf den letzten Seiten wird auf die „Spannungen zwischen der lebensweltlichen Nutzung und dem Einsatz von Web 2.0 in den Hochschulen“ (S.36) hingewiesen. Die „Förderung der Medienkompetenz“ sollte unterstützt werden (S.34), die „Schaffung von Anlaufstellen in der Hochschule, die Support im Umgang mit Web 2.0 bieten“ erscheint ratsam (S.45).

Und schließlich heißt es: „Generell steht zu erwarten, dass sich die Hochschulen im Zuge der aktuellen und zukünftigen Entwicklungen des Internets und der Internetnutzung wenn schon nicht dramatisch, so doch sukzessive verändern werden.“ (S.45) Aber das ist hier nicht das Thema. (via e-teaching.org)
HRK-Handreichungen, Beiträge zur Hochschulpolitik, 11/2010 (pdf) 

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