Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?

800 Personalexperten in Deutschland wurden im Rahmen dieser Studie des Beratungsunternehmens IFOK befragt, 133 haben geantwortet. Was die Autoren der Studie ihnen attestieren, ist ein „ambivalentes Verhältnis“ zum Thema Social Media. Das heißt: Die Mehrheit der Befragten ist sich über die zukünftige Bedeutung von Social Media einig, sieht aber keine Dringlichkeit, die Instrumente aktiv zu nutzen, von einer klaren Strategie ganz zu schweigen. Neben den Zahlen präsentiert die Studie auch einige nützliche Handlungsempfehlungen, von denen ich eine hervorheben möchte: „Ein erster und vergleichsweise einfach umzusetzender Schritt könnte sein, Social Media für die eigene fachliche Arbeit zu nutzen. Auch hierbei sind Personaler noch sehr zögerlich: 60 Prozent nutzen keinerlei Blogs oder Foren, um sich mit Kollegen auszutauschen oder Best Practices zu recherchieren.“ Um sich ein besseres Bild vom Status Quo machen zu können, plädiere ich ohnehin dafür, auch die private Nutzung von Social Media zu erheben. Dass diese Seite der Geschichte im Rahmen solcher Studien ausgeklammert wird, wundert mich immer wieder und passt überhaupt nicht zum Thema.
IFOK, November 2009 (pdf)

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