Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Vernetzte Lernende: Ideal- und/oder Zerrbild?

Matthias Heil hat einen langen Beitrag zum Thema geschrieben, der mit dem Video „The networked student“ einsteigt. Und er praktiziert die Vernetzung gleich selbst, indem er via Twitter zu Kommentaren aufgerufen hat (so macht man das heute: „@jrobes @retemirabile @dieGoerelebt @jeanpol @thbernhardt @cspannagel mdB um Kenntnisnahmne, gerne auch zur Ergänzung: http://bit.ly/QEbiT“). Leider ist der Appell erst mit Verspätung bei mir angekommen, und inzwischen hat sich eine lebhafte Diskussion entwickelt, die um Tools, Kompetenzen und die Rolle der Lehrenden kreist. Unmöglich, sie an dieser Stelle wiederzugeben, deshalb bitte selbst ein Bild machen!

„Wo fangen wir an? … Ausgehen müssen wir von uns selbst: Wie sieht es denn mit unserer Vernetzung aus? Sind wir in der Lage, selbst die Erfolgserlebnisse zu haben, zu denen wir auch unsere jungen Lernenden führen wollen? Haben wir die Kraft, die Kompetenz und die Nerven, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu entwickeln? Bei aller Begeisterung für Vernetzung und Kollaboration bleiben beide doch Worthülsen, wenn wir sie selbst nicht in für uns befriedigender Weise einzulösen imstande sind. So ist das Konzept vernetzt Lernender sicherlich ein Stück weit Ideal, angesichts der unvollkommenen Umstände im deutschen Bildungswesen und der sicher nicht bei der Mehrheit der Lehrkräfte vorauszusetzenden eigenen Praxis von Kollaboration und Vernetzung vielleicht auch Zerrbild.“
Matthias Heil, 19. Oktober 2009

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