Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

How Much for that E-Learning in the Window?

Ich bin seit einigen Jahren in diesem Geschäft und kann bestätigen, dass Preise – Preise für E-Learning-Content – keine einfache Sache sind. Es gibt unzählige Möglichkeiten, um an der Preisschraube zu drehen; es gibt verschiedene Modelle, um vom Konzept zum fertigen Programm zu kommen; es gibt Erst-Projekte, Folge-Projekte, Skaleneffekte usw. Es gibt natürlich auch einige einfache Orientierungspunkte. Zum Beispiel die Tatsache, dass die Entwicklung und Integration von Videos und Filmen schnell ein Budget verdoppeln kann. Es gibt aber auch Punkte, die sich nicht in Fixpreisen kalkulieren lassen, z.B. wenn es um die Integration von Web 2.0-Instrumenten ins Online-Lernen, also um Beratung oder Prozessbegleitung geht.

Wir (bei HQ Interaktive Mediensysteme GmbH) nehmen oft die drei Variablen „Preis“, „Qualität“ und „Zeit“ und versuchen, im Gespräch mit dem Kunden herauszufinden, wo die Prioritäten liegen. Intellum, ein amerikanischer E-Learning-Anbieter, arbeitet mit dieser schönen Beispielsammlung, um auf einen schnellen Blick zu zeigen, was man für ein bestimmtes Budget bekommen kann. Natürlich sind die Preisunterschiede nicht auf den ersten Blick klar und natürlich wird man der Kalkulation definierte Standards und schlanke Abstimmungsprozesse unterlegt haben. Aber die Matrix gibt einen ersten Orientierungspunkt und signalisiert Transparenz und Vertrauen.
Karl Kapp, Kapp Notes, 25. August 2009

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