Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Who’s in the Market for Learning: Individuals or Organizations?

Eine interessante These: “I think we’re going to see a move away from companies and organizations to individuals as the consumers of learning products and services.” Auch hierzulande kann man ja beobachten, dass die Aufwände der Privathaushalte für Weiterbildung, auch für berufsbezogene Weiterbildung, seit Jahren steigen (wenn ich jetzt nichts durcheinander bringe). Aber reicht das bereits, um von einem Trend zu sprechen? Michele Martin stützt ihre These mit dem Hinweis auf die immer kürzeren Zeiten, die man heute in einem Job bleibt, bevor man zum nächsten wechselt; dann weist sie auf die steigende Zahl der Freelancer, Selbständigen und Zeitarbeiter hin, die sich selbst um ihre Weiterbildung bemühen müssen. Dann die KMUs, die nicht in Bildung investieren wollen oder können. Ich würde noch die Wissensarbeiter anführen, die das Bildungsbudget ihres Arbeitgebers am liebsten nach eigenen Interessen und Bedürfnissen managen. Aber ist das schon ein Bildungsmarkt, der sich lohnt?
Michele Martin, The Bamboo Project, 16. Juni 2009

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