Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

The Impending Demise of the University

Viele haben in letzter Zeit über das Ende der Universität „as we know it“ geschrieben. Jetzt auch Don Tapscott. Er findet nicht unbedingt neue, aber doch klare Worte:

„Universities are finally losing their monopoly on higher learning, as the web inexorably becomes the dominant infrastructure for knowledge sweeney both as a container and as a global platform for knowledge exchange between people.
Meanwhile on campus, there is fundamental challenge to the foundational modus operandi of the University – the model of pedagogy. Specifically, there is a widening gap between the model of learning offered by many big universities and the natural way that young people who have grown up digital best learn.“

Tapscott plädiert für eine Pädagogik, die nicht auf „broadcast learning“, sondern auf „interactive education“ setzt, ja, setzen muss, weil die Net Generation es fordert. Da wir diese Punkte bereits kennen, muss man vielleicht doch anmerken, dass einige spannende Fragen auch hier nur am Rande auftauchen. Zum Beispiel: Wann ist eine Hochschule bzw. ein pädagogisches Modell nach messbaren Kriterien erfolgreich? Oder: Funktioniert „interactive education“ auch in einer Massenuniversität, oder zieht es am Ende doch alle dorthin, wo sich ein Hochschullehrer um zehn Studierende kümmert?
Don Tapscott, Edge, 288 – 4. Juni 2009

Nachtrag (6.Juni): Siehe auch die Anmerkungen von Michael Kerres.

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