Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

PLE zwischem Alltäglichem und Besonderem: Was konstituiert eigentlich eine LERNumgebung?

Diese Frage hat Rolf Schulmeister kürzlich im Rahmen der Veranstaltung „Personal Learning Environments in der Schule“ zu beantworten versucht. Der Vortrag (Video und Folien) steht jetzt online. Was man hier sehen und hören kann, ist Grundlagenarbeit. Rolf Schulmeister hinterfragt systematisch die Begriffe „Personal“, „Learning“ und „Environment“ und setzt gut begründete Fragezeichen hinter einige Lesarten des Konzepts. Was bei der Vielzahl von Bildern, Ideen und Konzepten, die mit den Stichworten PLE oder VLE verbunden wird, auch nicht allzu schwer ist. Hier kurz die Mahnungen, die am Ende des Vortrags an der Wand des Konferenzsaals stehen:

„- Ein PLE ist nicht Anstoß, Quelle oder Motiv für Lernen.
– Lernen findet nicht nur im Virtuellen statt.
– Gefährlich wäre eine Reduktion der Aufgaben auf das, was im PLE möglich ist
– Vorsicht vor der völligen Verlagerung des institutionellen auf das informelle Lernen
– Die Lehrorganisation: Klappt eine „Verordnung“ von PLEs?
– Intentionales, kommunikatives Handeln, absichtsvolle Kommunikation versus „wisdom oft he crowd““

Rolf Schulmeister, Pädagogische Hochschule Zentralschweiz, 13. März 2009

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