Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

The training department of the future

Zwei angesehene Bildungsexperten versuchen, dem klassischen Training Department (also: unserer Bildungsabteilung) den Weg zu zeigen. Warum kann es nicht so weitergehen wie bisher? Weil die Zukunft immer weniger vorhersehbar und der Wandel längst Alltag geworden ist. Doch wenn man nicht weiß, was morgen kommt, was kann Training dann noch leisten? Drei Punkte schreiben die Autoren ihren Kollegen in Corporate Learning ins Stammbuch:

– „Embracing complexity and adaptation to uncertainty“
Hier werben sie für Dave Snowden’s Cynefin-Framework und für einen Ansatz, der nicht „Best Practices“ sucht, sondern sich tastend mit der Umwelt auseinandersetzt („Life in Beta“!).
– „Inverting the structural pyramid“
Organisationen werden nicht mehr allein durch Hierarchien geprägt. Die „Wirearchy“ betritt die Bühne (gelebt in Open Source-Projekten).
– „Adopting new models of learning“
Die zentrale Aufgabe der Training Departments besteht nicht mehr in der Vermittlung von Wissen, sondern darin, den Austausch von Erfahrungen und Wissen zu ermöglichen. Von „facilitating collaborative work and learning amongst workers“ sprechen die Autoren.

Sie schließen ihren Artikel mit einem, wie ich finde, charmanten Vorschlag: What would happen if you called for closing your training department in favor of a new function?

 Imagine telling senior management that you were shuttering the classrooms in favor of peer-to-peer learning. You’re redeploying training staff as mentors, coaches, and facilitators who work on improving core business processes, strengthening relationships with customers, and cutting costs. You’re going to shift the focus to creativity, innovation, and helping people perform better, faster, cheaper.

You might want to give it a try.

 Perhaps the time has come.“
Harold Jarche und Jay Cross, togetherLearn, 20. Februar 2009

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