Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

LEARNTEC (3): Was ist Content ohne Kontext?

Dritter Tag der LEARNTEC. Am Morgen ein kurzer Abstecher zum Thema „Gamebased Learning: Serious Games“, das Gernold Frank von der FHTW Berlin moderierte. Ganz unterhaltsam, aber richtig warm geworden bin ich mit der Sache nicht. Die „Freiwilligkeit“ des Spielens (Linda Breitlauch) und die von Unternehmen gesetzten Lernziele wollen für mich noch nicht aufgehen. Nicht ohne Reibung und Widersprüche, aber ich arbeite dran! Für den Nachmittag hatte ich zugesagt, am Workshop zum „E-Learning-Wirtschaftsranking“ teilzunehmen, das das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung im Oktober letzten Jahres zum ersten Mal erstellt hatte. Die Diskussion drehte sich vor allem um Methodisches („wer gehört zur E-Learning-Branche?“, „wie valide sind die gelieferten Zahlen?“, „sollen sich Unternehmen auch anonym beteiligen dürfen?“). Nun, gegen etwas Lobbyismus ist ja im Grunde nichts einzuwenden. Dann, gegen 16:15 Uhr und kurz vor Toresschluss, bin ich noch schnell zu einer Podiumsdiskussion „Content im Kontext“, die Christina Neuhoff (time4you) leitete. Ich hatte gehofft, hier noch Peter Baumgartner zu treffen, aber er war dann schon auf dem Weg nach Krems. So musste hier in erster Linie der Vertreter der HUK Coburg „seinen“ Kontext erläutern und ich konnte nur einige allgemeine Hinweise auf Trends in Corporate Learning beisteuern. Das war’s.

Ob ich noch eine Bewertung dieser LEARNTEC 2009 schaffe (oder ob ich einfach auf meine Anmerkungen der letzten Jahre verweise), entscheidet das Wochenende. Aber eine gute Nachricht doch an dieser Stelle: Martin Lindner und CHECK.point eLearning haben sich gefunden und verlinkt: www.wwweblernen.de (Arbeiten, leben und lernen im Web) heißt die Seite. Mit ersten Eindrücken von Kongress und Messe!
CHECK.point eLearning, Februar 2009
Martin Lindner, www.wwweblernen.de, 6. Februar 2009

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