Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Web 2.0 Corporate Access

September 2008: Vor mir liegt die druckfrische Anweisung eines Großunternehmens, „dass die Nutzung externer Blogs, Social Networking, Newsgroups, File-Sharing- und Messaging-Portale oder web-basierter Mailsysteme blockiert wird.“ Kein Einzelfall. Es fallen Stichworte wie „Data Leakage Prevention“. Dazu passt dieser Beitrag: Tony Karrer präsentiert  Ergebnisse der „eLearning 2.0“-Untersuchung des eLearning Guild. Wir lesen: 27,7 Prozent der teilnehmenden Unternehmen blockieren den Zugang zu YouTube, 27,8 Prozent zu Facebook, 28,2 Prozent zu MySpace, aber nur 2,6 Prozent zu Wikipedia. Ist das viel oder wenig? Und wie passt das zur vielbeschworenen Netzwerkgesellschaft und dem gerne als notwendig gepriesenen Wissensaustausch mit Kunden, Partnern und externen Experten? Es passt „irgendwie“: Top-Down Risk Management und bottom-up Xing und Newsreader – nach Feierabend am heimischen Rechner.

„This also shows the discrepancy in the perspective of getting information via a resource like Wikipedia vs. getting it from other people via something like LinkedIn. Corporations have not woke up to the need for knowledge workers to reach out for expertise.“
Tony Karrer, eLearning Technology, 3 September 2008 

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