Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Is Google Making Us Stupid?

atlantic_200808.gifDie Diskussion, die Nicholas Carr mit seinem Essay in Atlantic Monthly losgetreten hat, zieht Kreise. Auf den Seiten von Edge z.B. hat sich eine Reihe von Zeitgenossen versammelt um auszuloten, was die technischen Entwicklungen der letzten Jahre (für die stellvertretend Google herhalten muss) für uns bedeuten. Kontroverse, aber durchweg interessante Perspektiven, übrigens mit Referenzen auf den Britannica Blog, wo das Thema ebenfalls angekommen ist. Hier einen gemeinsamen Nenner zu finden, ist schwierig. Aber sicher nicht zufällig wird oft an McLuhan und daran erinnert, dass Technologien nicht nur neutrale Werkzeuge und Transportmittel für Informationen sind, sondern selbst Anlass für Veränderungen. Und ich zitiere hier – quasi als Einstiegsdroge – einen kurzen Ausschnitt aus dem Artikel des Agent Provocateur:

„As the media theorist Marshall McLuhan pointed out in the 1960s, media are not just passive channels of information. They supply the stuff of thought, but they also shape the process of thought. And what the Net seems to be doing is chipping away my capacity for concentration and contemplation. My mind now expects to take in information the way the Net distributes it: in a swiftly moving stream of particles. Once I was a scuba diver in the sea of words. Now I zip along the surface like a guy on a Jet Ski.“
W. Daniel Hillis, Kevin Kelly, Larry Sanger, George Dyson, Jaron Lanier, Douglas Rushkoff, W. Daniel Hillis, David Brin, in: Edge. The Reality Club, Juli 2008

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