Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Wissen auf dem Weg zur Bilanzkennzahl?

Um den „Return of Information“, konkret: Wissensbilanzierung, geht es im aktuellen Heft der wissensmanagement, dessen Zusendung ich einer kurzen Buchvorstellung („Wissenswege“ v. Gabi Reinmann und Martin J. Eppler) verdanke. Denn leider ist nur das Editorial online verfügbar. Deshalb einige kurze Stichworte: Den Einstieg ins Schwerpunktthema bietet Gabriele Vollmar („Was ist mein Wissen wert?“). Sie beschreibt die Wissensbilanzierung als einen neuen Prozess der Strategieentwicklung, der „Rahmenbedingungen für eine produktive Wissensarbeit gestalten hilft“. Wobei sie zwischen dem Weg der Bilanzierung und der Bilanz selbst unterscheidet. Erst Letztere ist etwas, das man kommunizieren und vergleichen kann.

„Wissensbilanzen werden zertifizierbar und damit vergleichbar“ führt auch die Liste der Neuerungen an, die Günter Koch („Wissensbilanzierung – Quo Vadis?“) für die Wissensbilanzierungspraxis der nächsten Jahre verspricht. Informationen zu regionalen Projekten (Beispiel: „Wissensbilanz Österreich“) und internationalen Aktivitäten (Beispiel: „New Club of Paris“) runden seinen Ausblick ab. Peter Heisig gibt anschließend einen europäischen Überblick und positioniert Deutschland im Bereich der mittelständischen Wirtschaft als „derzeit führend“. Die „Wissensbilanz – Made in Germany“ macht’s möglich.
Oliver Lehnert, wissensmanagement, 4/ 2008 (Juni)

Schreibe einen Kommentar

Basic HTML is allowed. Your email address will not be published.

Subscribe to this comment feed via RSS

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.