Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Jay Cross im SCOPE Interview zu ‚Informelles lernen“

Können wir über informelles Lernen reden wie über ein Training oder einen Kurs? Bringen uns Fragen wie die Folgenden weiter: „Wie führt man informelles Lernen am besten ein?“ – „Ist informelles Lernen ‚driven by‘ Web 2.0-Technologien?“ – „Gibt es gesicherte Daten, die den Erfolg von informellem Lernen belegen?“ Ich glaube nicht, und auch Jay Cross hat in diesem Interview so seine Schwierigkeiten.

Der Begriff des „informellen Lernens“ führt uns doch vor Augen, dass wir die meisten Antworten im (Arbeits-)Alltag abseits von Kursen und Lernprogrammen suchen und finden. Wenn ich dem informellen Lernen näher kommen will, muss ich mich mit diesen Prozessen beschäftigen: Wo und wann suchen Mitarbeiter nach Antworten? Wo finden sie diese Antworten heute – und wo finden sie diese nicht? Und, daran anknüpfend, kann man nach Möglichkeiten suchen, sie dabei zu unterstützen. Das hat dann wenig mit Weiterbildung zu tun und mehr mit konkreten Jobs und Geschäftsprozessen. Was es für uns Personaler und Bildungsexperten manchmal nicht gerade leichter macht, hier mit Ideen und Hilfen anzusetzen.

Aber ich komme vom Interview ab, das viel Atmosphäre bietet und eigentlich „Jay Cross und Hund im Gespräch“ heißen müsste.
Jay Cross im Interview mit Ulrike Reinhard, SCOPE 08, 16 März 2008

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