Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

„Ich mag technischen Schnickschnack“

Ein schönes Interview mit Umberto Eco. Man könnte es wahrscheinlich auch mit „Zerrissenheit eines Intellektuellen“ überschreiben, der das Telefonieren in der Öffentlichkeit albern findet, aber gerne mit 250 Gigabyte und einer digitalen Bibliothek verreist.

„Mit dem Internet ist jetzt eine Kultur über uns hereingebrochen, die gar nichts mehr filtert. Und das genau ist das Problem: Wir müssen einen Filter finden, um die Informationsmasse zu sortieren. Wenn es zu viele Informationen gibt, fehlen die Kriterien, nach denen man auswählt. Wenn ich im Internet unter dem Stichwort Goethe suche, finde ich mehr als 10 000 Seiten. Aber welche sind brauchbar? Das ist die interessante Frage.“
Interview mit Umberto Eco, Frankfurter Rundschau, 5 März 2008

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