Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Ich blogge, also bin ich

Titel und Thema passen gut, denn ich bin gerade dabei, mit meinem Blog umzuziehen. Neues System (WordPress), neues Layout, usw. Ich hoffe, es ist nur noch eine Frage von Tagen! Das Interview mit Geert Lovink, noch aus der Vorweihnachtszeit, hebt sich angenehm von anderen kulturpessimistischen Statements ab, die derzeit die Feuilletons füllen. Angenehm ist vor allem, dass der Medienwissenschaftler hier keine letzten Urteile fällt. Zwar riskiert er die eine oder andere Wolke, z.B., wenn er von der „Epoche des digitalen Nihilismus“ spricht; andererseits unterstreicht er den Gebrauchswert des Read & Write-Webs:

DIE ZEIT: Herr Lovink, wann haben Sie im neuen sozialen Netz zuletzt etwas mit Gewinn gelesen?
Geert Lovink: Oh, das passiert mir jeden Tag. Ich habe meine festen Adressen, wo Leute schreiben, die sich ständig zu neuen Quellen äußern. Manche befassen sich mit Technologien, die ich noch nicht kenne, andere besuchen Ausstellungen oder Biennalen, zu deren Besuch mir die Zeit fehlt. Sie lesen Zeitungen und Bücher, die ich niemals alle lesen könnte. Das sind Leute, deren Meinungen und Auswahl ich sehr schätze.

Interview mit Geert Lovink, Die ZEIT v. 19 Dezember 2007

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