Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Technologie verändert die Bildungsforschung

Mit neuen Technologien verändert sich auch die Bildungsforschung: Neue Gegenstände und Themen rücken auf ihre Agenda, z.B. das Online-Lernen; neue Werkzeuge stehen Wissenschaftlern zur Verfügung, z.B. die Online-Recherche; neue Theorien über das Lernen in der Wissensgesellschaft werden diskutiert, wie z.B. Connectivism von George Siemens; und ein neues Selbstverständnis wird verhandelt, z.B. im Umfeld von Open Access. Damit ist auch in etwa das Spektrum der Artikel dieser neuen Ausgabe der „bildungsforschung“ beschrieben.

Ich habe mir – ganz nutzenorientiert – den Artikel von Sandra Schaffert („Professionelle Literaturrecherche und -verwaltung im Web“) durchgelesen, in dem sie einen Überblick über das Online-Recherchieren gibt, konkrete Fachdatenbanken nennt, um dann den Bogen zur Bibliografieverwaltung im Netz und Open Access zu schlagen. Ihr hoffnungsvolles Fazit: „Es stellt sich die Frage, ob und wie lange sich Wissenschaftler es sich noch leisten können, nur außerhalb des Internets zu veröffentlichen.“
Peter Baumgartner und Sandra Schaffert (Hrsg.), bildungsforschung, Jahrgang 4, Ausgabe 2 (17 Dezember 2007)

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