Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Where’s the „Working“ in Social Networking?

Ich weiß nicht genau, was Thomas Davenport treibt. Seit Monaten schon warnt der Knowledge Management-Experte davor, Business und Social Software zusammen zu denken. 2005 schrieb er: „Perhaps the biggest problem for blogging is the time it takes to write and read blogs.“ („Thinking for a Living“, S.108) In diesem Beitrag nun fragt er, warum sich Unternehmen mit Social Networking-Diensten wie MySpace oder Facebook befassen sollen: „I don’t even mind that these sites are huge time sinks, although if I had lots of employees I might worry about it. What does bother me is that we keep pretending that these sites have business value.“

Auch ich würde meine unternehmerische Aufmerksamkeit nicht auf MySpace oder Facebook legen. Aber ich würde genau schauen, wie diese Angebote funktionieren, welche Bedürfnisse sie aufgreifen und was mir davon bei der Gestaltung meiner Arbeitsprozesse nützen kann. Enterprise 2.0-Modelle oder Communities of Practice beschreiben z.B. diese Richtung. Diese Unterscheidung – MySpace und Facebook auf der einen, die Prinzipien von Web 2.0 auf der anderen Seite – findet sich bei Thomas Davenport nicht. Vier von fünf Kommentatoren derzeit haben auch ihre Schwierigkeiten zu folgen.
Thomas Davenport, The Next Big Thing, 29 Oktober 2007

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