Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

“Effectiveness of Technology – Does new technology add to the quality of education?”

Der Economist hat eine interessante Debatte im „Oxford-style“ eröffnet. Zwei Kontrahenten nehmen dabei gegensätzliche Positionen ein, jeder Leser darf eine Woche lang kommentieren und werten, und ein Moderator vermittelt. Am 15. Oktober wurde die Diskussion eröffnet, am 23. Oktober wird ein Sieger gekürt.Ausgangspunkt der Debatte ist das folgende Statement: „This house believes that the continuing introduction of new technologies and new media adds little to the quality of most education.“ Gestützt wird dieses Statement von Sir John Daniel, President und Chief Executive Officer of The Commonwealth of Learning, der das Potenzial neuer Technologien vor allem darin sieht, mit ihrer Hilfe „higher volume, consistent quality, lower cost“ zu erreichen. Und hier fehlen ihm in der Bildung entsprechende Belege. Die Ausnahme: UK Open University.
Auf der anderen Seite steht Robert Kozma, Emeritus Director und Principal Scientist am SRI International. Allerdings fällt ihm zum Stichwort nicht viel mehr ein, als an die Mehrheit empirischer Studien zu erinnern, die heute einen positiven Einfluss von Bildungstechnologien auf den Lernerfolg ausweist.

Bei inzwischen weit über 100 Anmerkungen darf man gespannt sein, wie sich die Debatte weiterentwickelt.
The Economist Debate Series: Education, 15 – 23 Oktober 2007

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