Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

How has Information Changed?

Dave Warlicks Beiträge sind fast immer lesenswert. Hier stellt er drei Beobachtungen zur Diskussion – „critical to us as educators because they further define what it means to be literate“:
1. „First of all, information has become increasingly networked. …
2. Second, information is increasingly digital. …
3. We are overwhelmed by information. …“

Vor allem der letzte Punkt hat mich erst gestern wieder eingeholt, als ich die Themen Web 2.0, Weblogs und RSS mit Bildungsreferenten eines Großkonzerns diskutierte. Denn als ich von den Millionen Weblogs erzählte und von RSS und Bildungsblogs schwärmte, war die erste Reaktion vieler Teilnehmer Unsicherheit: Was soll man mit dieser Fülle von Informationen anfangen? Was soll daran gut sein, wenn sich das Universum an Informationen plötzlich vervielfacht? Wie soll man da etwas Interessantes oder Wichtiges finden? Wo sind die Autoritäten, die hier – wie bei einer Fachzeitschrift – auswählen und erklären?

Dave Warlick müssen ähnliche Gedanken bewegt haben, als er seine Zeilen niederschrieb. Ich kann aber auch die Diskussion, die sich an seinen Beitrag anschließt, unbedingt zur Lektüre empfehlen! Während hier eine Partei – sehr pragmatisch – die Beobachtungen Warlicks abwägt und erweitert, betont eine andere, dass sich Informationen („the nature of information“) überhaupt nicht verändert haben, sondern nur die Art und Weise, in denen sie uns begegnen. Medien und Formate eben. Und dann wird immer wieder laut darüber nachgedacht, wie die Diskussion und der Ort, an dem sie geführt wird (ein Blog!), einzuschätzen sind!
David Warlick, 2 Cents Worth, 13 Juni 2007
[Kategorien: Knowledge Management]