Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

The Wiki Workplace

Ein Business Week-Artikel sage ich vorneweg, um die Erwartungen etwas zu lenken. Er berichtet von Unternehmen, die sich mit Web 2.0-Services, vor allem Wikis und Blogs, anfreunden (u.a. Xerox, IBM, Dresdner Kleinwort, Best Buy). Zwei Punkte will ich herausheben:

– Da ist zum einen der Hinweis auf die kommende Generation von Mitarbeitern:
„Wikis, blogs, and other tools will arrive in the workplace whether companies are ready or not, as younger employees tend to develop their own self-organized networks that cut across traditional corporate divisions.“

– Und die Frage, ob Unternehmen überhaupt das Wiki-Prinzip verkraften:
„Could too much openness and self-organization in the workplace lead to disorganization, confusion, and lack of focus and direction?“

Gewinnen werden die Unternehmen, so Don Tapscott, denen es gelingt, beides zu verbinden: Klare Ziele, Struktur und Management auf der einen Seite und „self-organization and peer production“ auf der anderen Seite.

Nur am Rande: Der Autor, Don Tapscott, hat bereits einiges zum Thema geschrieben; hier gibt es einen längeren Artikel in brand eins („Nackt und fit“, 2/2007), hier geht’s zu seinem aktuellen Buch („Wikinomics“). Von den noch wenigen Praxisberichten, auf die immer wieder verwiesen wird, ist der „Fall“ der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein vielleicht am ausführlichsten dokumentiert (hier der Bericht von Socialtext, „Dresdner Kleinwort Wasserstein“, hier geht’s zur kostenpflichtigen Harvard Case Study, „Wikis at Dresdner Kleinwort Wasserstein“).
Don Tapscott und Anthony D. Williams, Business Week, 26 März 2007

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