Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Personal Learning Knowledge Work Environment

Dieser Eintrag ist ein schöner Einstieg in ein Thema, das derzeit viel Aufmerksamkeit auf sich zieht: Es geht um Personal Learning Environments (PLEs). Dahinter steckt – etwas verkürzt – die Frage, wie eine Lernumgebung aussehen könnte, die nicht Erzieher, Trainer oder andere Experten entwerfen, sondern die Menschen nach eigenen Interessen und Bedürfnissen gestalten. Das führt zu weiteren Fragen, z.B. die nach der Notwendigkeit mächtiger Lernplattformen; nach der Praxis von Wissensarbeitern, die sich bereits längst „ihre“ PLE entwickelt haben; nach den Möglichkeiten von Web 2.0, diese Entwicklung zu unterstützen, usw. Und schon sind wir mittendrin.

Die an der Diskussion Beteiligten tun sich derzeit noch schwer, das Thema einzugrenzen: Viele Begriffe stehen nebeneinander, die Rolle des Internets wird oft überbewertet. Am griffigsten wird das Thema häufig dort, wo Wissensarbeiter einfach aufzählen, welche Tools und Services sie nutzen und in welchen Netzwerken und Communities sie sich bewegen (z.B. Graham Attwell hier: „… software I use for my personal learning environment“) – und das entspricht auch meinem Zugang zum Thema.

Tony Karrer verweist auf weitere Diskussionen und Artikel: umfassend z.B. das PLE Wiki, vielversprechend Bill Ives („Managing Personal Knowledge: Setting a Foundation for Transformation?“).
Tony Karrer, eLearning Technology, 29 Mai 2007

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