Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Learning and development 2007

Wie in jedem Jahr präsentiert das britische Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD) hier Zahlen und Einschätzungen zum Stand von Corporate Learning. Dabei konzentriert sich die Analyse auf folgende Themenfelder: „the role of line managers in learning and development“, „building a coaching capability“, „integrating learning and development with wider organisational strategy“, „use of competencies“, „trends in workplace learning“, „economic influences on learning and development“ sowie „training spend and budgets“.

Es gibt keine weitergehende Begründung dieser Auswahl. Aber in den begleitenden „Reflections“ vertiefen Experten die jeweiligen Themen – mit zum Teil interessanten Statements. So feiert Martyn Sloman („Competencies – stop worrying about the theory, just implement“) die erfolgreiche Etablierung von Kompetenzmodellen als jüngste „Erfolgsgeschichte der Personalentwicklung“. Denn, so die CIPD-Studie, 60 Prozent der befragten Unternehmen besitzt ein Kompetenzmodell, in der Mehrzahl der Fälle schließt es alle Mitarbeiter eines Unternehmens ein und meistens können die Mitarbeiter auch via Intranet auf das Kompetenzmodell zugreifen und mit ihm arbeiten. Martyn Sloman bezeichnet diese Zahlen als „surprisingly high“ (20) – und ich habe mich gefragt, ob sich diese Zahlen auch auf Deutschland übertragen lassen!? Um das Thema ist es ja in den letzten Jahren etwas ruhiger geworden.
CIPD, April 2007
[Kategorien: Weiterbildung allgemein, Kompetenzen, Trends in der Weiterbildung, HR Management]