Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Blended learning

Es ist ruhiger geworden um „Blended Learning“. Zu selbstverständlich – auch wenn die einzelnen Bausteine entsprechender Angebote oft nur lose durch ein breites Curriculum zusammengehalten werden. Das macht es auch bei der aktuellen Ausgabe der eLearning Papers schwierig, Gemeinsamkeiten zwischen den Projektberichten zu entdecken. Ich habe den Artikel von Tim Scholze und Sabine Wiemann („Erfolgreiche Blended Learning Projekte 2006: Erfahrungen in verschiedenen formellen, nicht-formellen und informellen Lernumgebungen“) gelesen, die ein interkulturelles Trainingsangebot („Integration“) sowie ein interessantes eCoaching-System für die Einführung eines Umweltmanagements an europäischen Schulen vorstellen („Joint Environmental Management/ JEM“).

Sie verweisen übrigens konsequent auf den Göttinger Katalog didaktischer Modelle (GKDM), der bei der Entwicklung aller Blended Learning-Szenarien Pate gestanden haben soll. Ist bis heute völlig an mir vorbeigegangen! Leider habe ich im Netz nur eine Darstellung von 20 Grundmodellen didaktischen Handelns gefunden (hier), eine Liste aus den siebziger Jahren, die heute etwas phantasielos wirkt.
Vielleicht planen die Beteiligten auch deshalb, sich für die zukünftige Entwicklung eines Trainingsangebots für „Blended Learning Designer“ intensiver um die Integration von Web 2.0-Tools zu bemühen!? Wie auch immer, hier bin ich für etwas Nachhilfe immer offen!
eLearning Papers, Nr. 3, März 2007

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