Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Advice to Google: What I need with search

Dieser Beitrag ist ein Volltreffer: George Siemens beginnt mit der Feststellung, dass seine täglichen Recherchen sich heute in zwei Richtungen bewegen: einerseits Informationen zu finden, die er sucht, und andererseits Informationen wieder zu finden, denen er bereits irgendwo schon einmal begegnet ist, ohne noch zu wissen wo. Dann zählt er einige Tools und Gewohnheiten auf, auf denen sein persönliches Wissensmanagement aufbaut. Und daraus entwickelt er seine Anforderungen an das Google von morgen:

„What I need today is a search tool that captures and searches my activities in interacting with knowledge as a process. I want a search mechanism that knows:
– the books on my physical book shelf …
– the articles I’ve read in journals,
– what I’ve blogged,
– whose blogs I read,
– what I’ve archived and shared (in Furl, del.icio.us, flickr),
– what I’ve moved to a collaborative environment,
– what type of relevant information I may need based on what I’ve done in the past.
… and it should
– Connect related areas of interest or activity
– Display basic patterns emerging from my information habits.“

Schließlich: „Search needs to be intertwined with my own knowledge habits and personal learning network. … Search should become less about search and more about ‚using and doing‘.“

GENAU! Suchen ist nach wie vor eine Katastrophe, wenn man nur überlegt, wo überall Daten und Informationen abgelegt sind. Sicher, mit Anwendungen zur Desktop Search sind einige Dinge einfacher geworden, aber das Wieder-Finden von Informationen im Netz kommt mir auch heute noch vor wie der Gang von einem abgeschlossenen Raum in den nächsten. Google ist dabei für mich vor allem bzw. nur noch ein Instrument, um URL’s schnell zu finden. Wo ich Informationen finde, habe ich da häufig schon im Kopf.
George Siemens, Connectivism Blog, 15 März 2007
[Kategorien: Knowledge Worker Productivity]