Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Weiterbildung in einer alternden Gesellschaft

Dieses Working Paper versucht eine „Bestandsaufnahme der demografischen Entwicklungen, des Lernens im höheren Lebensalter und der Perspektiven für die Weiterbildung“. Umfassend aus meiner Sicht. So dass ich an dieser Stelle nur zwei Entwicklungen mit kurzen Zitaten unterstreichen möchte:

„Die Erwerbsphase wird sich wahrscheinlich verlängern, doch bleibt sie voraussichtlich von der nachberuflichen Lebensphase strukturell getrennt. Allerdings kann sich dieser Lebensabschnitt von einer „Restzeit“ mit Freizeit und Konsum zu einer Phase der gesellschaftlichen Partizipation wandeln (…). Anteile an der Erwerbsarbeit, soziales Ehrenamt, Transferleistungen für die Familie und Vermögensverhältnisse machen die Älteren potenziell zu produktiven Mitgliedern der Gesellschaft und zu einflussreichen Kunden auf dem Markt.“ (S. 16)

„Ältere Menschen sind immer stärker ältere Arbeitnehmende, Teilzeitbeschäftigte, Ehrenamtliche und Kunden spezifischer Angebote im Dienstleistungsbereich. Sie werden so zu einer differenzierten Adressatengruppe für die Weiterbildung.“ (S.20)
Jens Friebe, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) – texte.online zur Erwachsenenbildung, 27 Februar 2007 (pdf)
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]