Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

the frontier of education: Web 3D

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Stephen Downes hat es gleich „best post of the year“ genannt! Vicki Davis (links ihr Avatar) hat sich hier intensiv mit der virtuellen Welt von Second Life beschäftigt und ihre Eindrücke wunderbar zusammengefasst. Zwei Dinge betont sie besonders:
– Web 3D, wie sie es nennt, wird „the next evolution of the web“.
– Und: Auch wenn derzeit bereits viele Lehrer und Erzieher mit Second Life experimentieren: „It is not ready yet for classes!“

Abgesehen davon rät sie jedem, sich mit den neuen 3D-Welten wie Second Life auseinanderzusetzen und hat dafür gleich eine Reihe von Videos (via YouTube) und Links in ihrem Beitrag zusammengetragen. Aber sie erinnert auch daran, dass Second Life Business ist und damit zwar sehr reale, aber eben nicht immer ideale Voraussetzungen für Lernerfahrungen bieten mag. MUST READ!
Vicki Davis, Cool Cat Teacher Blog, 2 März 2007
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

2 Responses to “the frontier of education: Web 3D”

  1. Matthias Rückel

    Der Artikel von Frau Davis ist wirklich lesenswert. Viele Punkte Ihrer Bilanz beziehen sich auf Schulklassen und sind für die Erwachsenenbildung oder betriebliche Weiterbildung nicht relevant.

    Ein Argument „Das Web 3.D steht for der Tür, aber wir können nicht mal mit Web 2.0 umgehen.“ teile ich in dieser Form nicht. Es setzt eine lineare Notwendigkeit voraus, die ich so nicht sehe. Wenn ich mir potentielle Lernszenarien (Rollenspiele, Simulationen, siehe oben) im Web 3D vorstelle, empfinde ich diese als viel greifbarer und konkreter als alles was ich bisher über den Nutzen von Blogs in formellen Lernprozessen gelesen habe.

  2. Andreas Auwärter

    Hallo – Zuerst einmal vielen Dank Jochen, für das Posting.
    Jetzt weiss ich nicht, ob ich diesen Zug nicht schon verpasst habe. Mir kommt SL etwas komisch vor und ein weiser Mensch brachte mir bei, dass Komisch oftmals nur ein anderes Wort für „ungewohnt“ darstellt. Komisch deshalb, da – mit der Absicht die besten Lernorte im zweiten Leben zu finden eine ziemlich akribische Arbeit verbunden ist und man tatsächlich mehrere
    Stunden/Tage verbringen kann, um überhaupt auf einem solchen zu Stoßen. Stattdessen trifft man schon auf der Insel der Übung Menschen bei ganz anderen Übungen.
    Aber es ist sicherlich etwas ganz anderes, wenn man auf Plätze stößt, zu denen man sich secondly verabredet. Genau diese Beide Momente scheinen mir eine Unterscheidung wert. Der tollste virtuelle Campus bringt – bei Ausrichtung auf Begegnung und Community – nichts, wenn man niemanden dort antrifft. Der Wunschtraum irgendwie beim Bildungsschlendern die richtig wichtigen Personen zu treffen, scheint mir noch klein.

    Aber vielleicht ist es Zeit für die ersten Bildungsreisen durch SL oder einen Bildungsführer, um anderen die Erfahrungen zu ersparen.

    Von daher ist es sicherlich zweckbar, anwendbar, hilfreich, doch nicht per se, sondern konzeptionell angebunden.

    Bis denne
    Andreas Auwärter

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