Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Die Bedeutung von informellem Lernen für verschiedene Arbeitsfelder

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Die von der UNO für die Jahre 2005-2014 ausgerufene Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ hatte ich bisher noch nicht richtig wahrgenommen. Dabei gibt es sogar eine eigene Themenseite im Web mit Hintergrundmaterial und Links! In diesem Grundlagenpapier steckt die Arbeitsgruppe „Informelles Lernen“ ihr Terrain ab. Neben Definitionen und Hinweisen, dass der Begriff „wenig strukturiert“ und „unscharf“ sei, die Diskussion „noch nicht sehr ausgereift bzw. in verschiedene Zusammenhänge aufgesplittert“, werden die einzelnen Arbeitsfelder kurz beleuchtet (Betrieb und Arbeitsplatz, Freizeit und Urlaub, Regionalentwicklung, zivilgesellschaftliches Engagement). Von „Forschungsbedarf“ und „nächsten Schritten“ ist die Rede, interessierte Akteure können noch teilnehmen.

Zum Arbeitsfeld „Arbeit“ heißt es: „Voraussetzung für informelles Lernen in der Arbeit ist, dass sie ‚LERNHALTIG‘ ist, d.h. von ihrem Inhalt und ihrer kommunikativen Struktur her zum Lernen anregt und dass sie Inhalte und Zwecke hat, über die sich der Einzelne identifizieren kann.“ (via Reinhard Völzke)
www.dekade.org, November 2006 (pdf)
[Kategorien: Informelles Lernen]