Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Micromedia & e-Learning 2.0: Gaining the Big Picture

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Im Juni 2006 habe ich die Microlearning Conference besucht und bin heute noch begeistert von den unterschiedlichen Menschen und Meinungen, die die Gastgeber in Innsbruck zusammenführen konnten. Jetzt liegen viele Beiträge online und in schriftlicher Form vor. Wer sich also mit dem Begriff und den dahinter liegenden Konzepten vertraut machen möchte, dem seien vor allem die Einführungen von Peter A. Bruck, Theo Hug und Martin Lindner sowie der Artikel von Arnaud Leene („MicroContent is Everywhere“) empfohlen. Vorneweg: was hier Microlearning heißt, wird andern Ortes vielleicht e-Learning 2.0 genannt und steht auf der Kreuzung von informellem Lernen und Web 2.0. „Small pieces, loosely joined“ (David Weinberger) wird gerne und oft zitiert, auf das mobile phone „as a powerful tool to access networked data“ immer wieder verwiesen.

Peter A. Bruck, Leiter der Research Studios Austria, schreibt einführend sehr schön: „‚Microlearning‘ has become the most common everyday practice in the information society. It’s the way we breathe in information and exhale communication. We do it when reading and writing e-mails or mobile texts, blogs and wikis, or when we google and podcast, set up aggregations & feeds.“
Und etwas später: „We no longer write long papers but design multimedia presentations …“ Da wusste er wohl noch nicht, dass am Ende eine Dokumentation mit 324 Seiten herauskommen würde.
Theo Hug, Martin Lindner und Peter A. Bruck (Hrsg.): Proceedings of Microlearning 2006. Innsbruck 2006 (pdf)
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