Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Online Tutoring Journal

Als Ende der neunziger Jahre der Übergang vom CBT zu WBT und Lernplattform zum Thema wurde, war der Tutor ein fester Bestandteil des Online-Lernens. Leider nur in der Theorie. In der betrieblichen Praxis setzte sich vielerorten das individuelle und „selbst organisierte“ Bearbeiten eines Lernprogramms durch. In den zunehmend schlankeren Personalabteilungen war schlicht kein Platz für die Rolle des Tutors – und damit eine langfristige Verankerung des Online-Lernens.

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In den letzten Monaten ist wieder etwas Bewegung in die Sache gekommen. Es ist zunehmend selbstverständlicher (Web 2.0 sei Dank!), etwas gemeinsam im Web zu tun. Folgerichtig gibt es jetzt ein Online-Magazin, das sich ganz dem Thema Online-Tutoring und Virtual Classroom widmet. Diese Konzentration des Magazins ist Stärke und Schwäche zugleich. Der längere Blick in die aktuelle vierte Ausgabe zeigt: Wer neugierig auf das Thema ist, wer praktische Hilfen und Tipps sucht, wird hier fündig und findet erfahrene Online-Trainer als Ansprechpartner (siehe z.B. der ausführliche Artikel zur „Praxis des Virtual Classroom“ von Gabriela Pflüger).

Wer sich allerdings schon länger mit dem Thema des Online-Lernens beschäftigt, stolpert schnell über viele Wiederholungen, Selbstverständlichkeiten und den Mangel an Geschichten. Nur etwas für Online-Tutoren?
Online Tutoring Journal, 1/ 2007 („Methodik und Didaktik des Live-E-Learning im virtuellen Klassenzimmer“)
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