Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Social Software, Personal Learning Environments and Lifelong Competence Development

Graham Attwell habe ich auf der Online Educa vor einigen Tagen nur als Moderator erlebt. Von daher trifft es sich gut, hier einige seiner Gedanken zum Lernen & Lehren in geordneter Form nachzuvollziehen. Folgende Punkte versucht Graham Attwell in diesem Paper zu verbinden:

– die bis heute zumeist vergeblichen Versuche, die technologischen Möglichkeiten in der Bildung zu nutzen – weil wir versuchen, so Graham Attwell, „to adapt the technology to the existing paradigm of schooling with the resulting virtual classroom and virtual college“.

– die Idee der Personal Learning Environments (PLE), die aus Sicht Graham Attwells (und vieler anderer!) die Beschränkungen des alten Paradigmas hinter sicht lässt: „The idea of a Personal Learning Environment recognises that learning is continuing and seeks to provide tools to support that learning. It also recognises the role of the individual in organising their own learning. … Linked to this is an increasing recognition of the importance of informal learning. Ubiquitous computing and social software are changing the way in which we learn.“

– das Lernen in kleinen und mittleren Unternehmen (SME).
Diese Verbindung ist einleuchtend und schwierig gleichermaßen. Einleuchtend, weil Lernen in SMEs vor allem und seit jeher informelles Lernen ist und Social Software unmittelbare Anknüpfungspunkte bietet. Graham Attwell betont hier vor allem die Chance, das Lernen in Communities of Practice zu unterstützen. Schwierig, weil einem sofort einfällt, wie heterogen die Ausgangs- und Rahmenbedingungen in diesem Bereich sind.
Graham Attwell, The Wales-Wide Web, 11 Dezember 2006
[Kategorien: Social Software]