Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

e-Learning 2.0: Neue Perspektiven für die Weiterbildung

Vor einigen Tagen durfte ich einen kleinen Beitrag zum aktuellen „who is who in e-learning 5.0“ schreiben. „who is who“ ist ein „jährlich erscheinendes Nachschlagewerk für Corporate E-Learning“, herausgegeben vom Whois-Verlag in Heidelberg. In diesem Jahr enthält das Buch viel Web 2.0, Artikel und Interviews zum Thema, eine Reihe von Case Studies und den Branchenguide. Erscheinen soll es noch im November, aber hier sind schon mal mein Einstieg und Beitrag:

„Auf einmal war er da, der Begriff „e-Learning 2.0“. Es war der Kanadier Stephen Downes, Senior Researcher am National Research Council of Canada, der ihn im Oktober 2005 in die Diskussion warf. Mit dem neuen Begriff – oder „Buzzword“, wie viele sofort riefen! – wollte er darauf hinweisen, dass etwas Neues entstanden ist, etwas, das unser vertrautes Bild von e-Learning verändert. Denn wenn wir heute von e-Learning sprechen, denken wir vor allem an Lernplattformen und SCORM, an strukturierte Kurse in Form eines Web-based Training oder Online Tests. Kurz, wir denken vor allem an das effiziente Management von Lernangeboten. …“
Jochen Robes, who is who in e-learning 5.0, November 2006 (pdf)

2 Responses to “e-Learning 2.0: Neue Perspektiven für die Weiterbildung”

  1. Andreas Auwärter

    Hallo Jochen,

    vielen Dank für dn Hinwei undbesonders vielen Dank für den betreffenden Inhalt 🙂

    Starke Zeilen und einmal wieder eine gelungene Zusammenfassung. und trotzdem habe ich wieder einen Impuls gewonnen, der mir Anmerkenswichtig scheint.

    In der Diskussion vieler, die noch der „alten“ Welt des Verständnisses vom E-Learning und dem WWW leben zeigt sich mir zunehmend die Eine Problematik, die ich einmal mit einer Aussage zusammenfassen möchte: „Man tut sich schwer das Neue zu entdecken, denn es kann oftmas nur im Tun erschlossen werden.“ Das Geheimnis dahinter liegt in der konstatierbaren Emmergenz des neuen. Was ich damit meine, soll ein Beispiel verdeutlichen: Die Kommunikation / auch die Partizipation verändert sich. Das heisst ja in der Aussage nicht, dass vorher keine Stattgefunden habe – sie ist nur via direktem oder indirekten Cross-Posting auf mehrere Ebenen eventuell auch auf mehrere Plattformn verteilt.

    Soweit für heute: Ich denke, dass dieser Punkt irgendwie und irgendwann einmal deutlicher beleuchtet werden müsste, denn ich sehe in ihm die Ursache dafür, dass immer wieder solche Rückfragen kommen, wie: „Das gab es doch vorher auch …“ usw. usf.

    Bis denne
    Andreas Auwärter

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