Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

An interview with George Siemens

George Siemens ist der aktuelle Shooting-Star der internationalen Bildungs- und Konferenzszene. Er ist nicht nur Keynote-Speaker auf der Online Educa in Berlin, auch auf der Global Summit 2006 in Syndney tritt er auf – zusammen mit u.a. Seymour Papert! Und das Erscheinen seines Buches „Knowing Knowledge“ rundet das Bild ab. Auf der Konferenz-Seite kann man sich noch einmal mit den Ideen von George Siemens vertraut machen. Vor allem mit dem, was er „connectivism“ bezeichnet bzw. als „learning in a networked world“ beschreibt. So faszinierend seine Ideen sind, weil man die Beschränkungen klassischer Lerntheorien, auf die er immer wieder hinweist, gut nachempfinden kann, so gewöhnungsbedürftig sind seine Antworten – und wenn man nur den ersten Satz des nachfolgenden Ausschnitts nimmt:

„We need to offload the act of learning to a network. Karen Stephenson has stated that she stores her knowledge in her friends. This is very much in line with how we learn. We learn by forming connections and creating rich networks of distributed cognition and meaning-making. The skills we need are different today – we need to learn how to learn for life. We need to learn how to recognize patterns in the rapid knowledge landscape. We need to stop thinking of knowledge as a river, and begin to see it as a reservoir.“

Ein Interview mit George Siemens gibt es auch als Podcast (hier). Und auf den Seiten der Online Educa findet man ein weiteres Interview (hier). Man kann sogar noch Ideen zur Keynote von George Siemens beisteuern. Ein Wiki macht’s möglich (hier).
Interview with George Siemens, education.au, 2006 (pdf)
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