Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Selbstorganisiertes Lernen in Weiterbildungseinrichtungen

Das aktuelle QUEM-Bulletin stellt den Programmbereich „Lernen in Weiterbildungseinrichtungen“ vor, der im Rahmen des Forschungsprogramms „Lernkultur Kompetenzentwicklung“ über 40 wissenschaftlich begleitete Teilprojekte und ebenso viele Studien realisiert hat. Fast alles nachzulesen unter www.abwf.de! Die vorliegende Dokumentation besteht aus einer längeren Übersicht und der Vorstellung ausgewählter Einzelprojekte. In der Übersicht wird noch einmal an den enormen Modernisierungs- und Professionalisierungsdruck erinnert, unter dem Weiterbildungseinrichtungen seit langem stehen. Im Programmdesign hat man deshalb versucht, sich sowohl mit dem Wandel der Arbeit in diesen Einrichtungen als auch mit der Entwicklung neuer Lerndienstleistungen auseinanderzusetzen.

Zitieren möchte ich kurz die Ausgangshypothese des Programmbereichs: „Weiterbildungseinrichtungen können selbstorganisiertes Lernen und Kompetenzentwicklung fördern, indem sie sich selbst selbstorganisiert wandeln.“ Haben die Ergebisse der „reflexiven Praxisforschung“ diese Hypothese bestätigt gefunden? Hier verkürze ich etwas und verweise auf das Resümee eines Teilprojekts. Dort wird festgehalten, dass Konzepte zur Unterstützung selbstorganisierten Lernens heute in Bildungseinrichtungen „angekommen“ sind, dort aber nur ein „Nischengeschäft“ bilden. Das ist auch mein Eindruck. Und wenn sich die Autoren und Autorinnen nicht gemeinsam auf einen schwer lesbaren Fachjargon geeinigt hätten, ja, dann würden ihre Ergebnisse vielleicht noch schneller dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Gudrun Aulerich u.a., QUEM-Bulletin 4/2006 (pdf, 800 KB)

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