Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Social software and learning

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Futurelab, eine englische Non-Profit-Organisation, die sich der Entwicklung innovativer Bildungskonzepte verschrieben hat, hat diesen Report herausgebracht. In vier Kapiteln suchen die Autoren nach Zusammenhängen zwischen aktuellen Bildungs- und Technologietrends – und werden fündig:
„1. Introduction: How do we learn in an era of connection and collaboration?
2. What is social software?
3. Does learning change in an information society?
4. How do we move towards ‘c-learning’?“

Die wichtigsten Trends in der Bildung lauten „personalisation“, „learning to learn“ und, vor allem, „collaboration“. Hier schließt Social Software an oder, wie die Autoren sagen, „social software and the changing goals in education seem to be moving in the same direction“. Nach einer lesenswerten Darstellung verschiedener Einsatzbereiche von Social Software werden Belege für diesen Zusammenhang dargelegt. Dabei stützen die Autoren sich vor allem auf die Arbeiten Ikujiro Nonakas und Hirotaka Takeuchis („The Knowledge Creating Company“, 1995) sowie Etienne Wengers und beschreiben, wie Social Software einerseits helfen kann, tacit knowledge in explicit knowledge umzuwandeln. Und wie es die Möglichkeiten von „knowledge creating and sharing communities“ erweitert. Achtung: 69 Seiten!
Martin Owen, Lyndsay Grant, Steve Sayers und Keri Facer, Futurelab 2006
[Kategorien: Social Software, Web 2.0, Trends in der Weiterbildung]

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