Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

PLE Workshop 2006

„PLE“ steht für Personal Learning Environment. Bevor die Welt Anfang Juni nach Innsbruck zur Microlearning 2006 reiste, haben sich einige Unentwegte in Manchester getroffen, um in die Glaskugel zu schauen. Auf dieser del.icio.us-Seite sind die Unterlagen und Positionspapiere der Referenten. Einige habe ich mir angeschaut, besonders empfehlen möchte ich Graham Attwells Beitrag. Er beschreibt offen die Fragen, die sich stellen, wenn man immer wieder mal in diese Diskussion hineinplatzt:

„There is a buzz at events bringing together educational technologists. That buzz is called Personal Learning Environments. Yet, a year and a half after serious discussion broke out in the edu-blogosphere, there is little agreement on what a Personal Learning Environment is, still less on what it might mean if translated to a learning application. Neither is there agreement on who it is for or who might own or use it. Does it replace VLEs or is it a plug in or additional application? Is it any different to an extended e-Portfolio? There is not even agreement as to whether a PLE should be an application or if it is just a collection of user-configured tools.“

Daran anschließend diskutiert Graham Attwell, warum PLEs unsere Aufmerksamkeit verdienen (lebenslanges und informelles Lernen, social software & web 2.0) und auf welchen bildungstechnologischen Grundlagen PLEs stehen können. Interessant fand ich zwei Punkte: Da ist die einfache Aufzählung einiger Applikationen, die Graham Attwell (und jeder von uns) heute schon zum Lernen im weitesten Sinne nutzt. Braucht es vor diesem Hintergrund noch ein PLE als „allumfassende“ Applikation?
Und da ist die Feststellung, dass es das eine PLE nicht geben wird und PLEs eher als Konzept und weniger als technisches System betrachtet werden sollten.
Scott Wilson u.a., del.icio.us/ tag: PLE_Workshop_2006, 23/ 26 Juni 2006
[Kategorien: ePortfolios]