Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Competing in a „flat“ world

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Richard Straub ist Senior Advisor to the Chairman of IBM Europe, Middle-East and Africa, aber vielleicht wichtiger noch zugleich Präsident der European eLearning Industry Group. Ich schätze seine Ausführungen sehr, weil sie immer systematisch und aktuell sind und weil sie aufzeigen, wie weit bottom-up-Entwicklungen wie Weblogs und Wikis bereits Teil der großen Technologie- und Bildungsagenda sind. Denn wenn sich IBM darum kümmert, muss ja etwas dran sein!

Der systematische Beitrag dieses Artikels liegt dieses Mal in der Unterscheidung dreier „key modes of learning“: formal learning, contextual learning (Lernen, das sich mit konkreten Aufgaben des Arbeitsalltags auseinandersetzt) und embedded learning (Lernen, das fest in den Arbeitsprozess integriert ist).

Technologie, so Richard Straub, kann alle diese Ansätze unterstützen. Vom LMS bis zum Electronic Performance Support System (EPSS). Aber: Technologie „is simply an enabler – not the answer.“

Der zweite Teil dieses Artikels besitzt appellativen Charakter: Der Autor weist auf die Notwendigkeit eines „open ecosystem for lifelong learning“ hin und kleidet verschiedene Forderungen in einen „call for action“. Hier spricht der großindustrielle Senior Advisor und Europapolitiker.
Richard Straub, elearningeuropa.info, 11 Mai 2006 (pdf)
[Kategorien: Lebenslanges Lernen]