Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Future Directions in e-Learning Research Report 2006

Untersuchungen zum aktuellen Stellenwert von e-Learning (aber nicht nur von e-Learning!) haben immer wieder zu beobachtende Schwächen:
– die Zahl der Befragten ist oft relativ klein, ihre Auswahl häufig zufällig, wie z.B. bei Online-Befragungen;
– die zugrunde liegenden Begriffe, wie z.B. e-Learning, werden nur kurz oder gar nicht erläutert;
– die Fragestellungen sind allgemein und wenig aussagekräftig, wie z.B. „Bieten Sie e-Learning in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation an?“
Kommt dann noch hinzu, dass eine Befragung zum ersten oder zweiten Mal stattfindet, so kann sie oft nicht mehr als atmosphärische Hinweise bieten.

Nach dieser kleinen Einleitung kann man sich aber in Ruhe den Ergebnissen widmen, die die eLearning Guild zusammengetragen hat. Auf die Frage, welche e-Learning-Aktivität 2006 der kritische Erfolgsfaktor sein wird, antworteten 25% der 650 Befragten: „Designing and developing e-Learning content“. „Content remains King!“ haben die Autoren der Untersuchung daraufhin – antizyklisch, aber konsequent – festgehalten.

Wenn es um die „Future Directions in eLearning“ geht, stehen „Rapid e-Learning design and development“ sowie „Use of e-Learning to train customers and partners“ ganz oben auf der Liste. Und bei der Frage nach den „New e-Learning Modalities“ wiederum stehen „Blogging“, „Podcasting“, „Mobile Learning“ und „Games“ nah beisammen (via Checkpoint eLearning).
The eLearning Guild, 3 April 2006
[Kategorien: e-learning]