Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Communities of Practice – Ein Zugang zu sozialer Wissensgenerierung

Am besten hat mir der erste Teil dieses Beitrags gefallen: Hier wird erzählt, wie sich das Konzept der „Communities of Practice“ seit Anfang der 1990er Jahre entwickelt hat. Das Ganze ist natürlich geprägt von den Arbeiten Etienne Wengers, für den – und das habe ich mir sofort markiert – „Communities of Practice the natural social structure for the ownership of knowledge“ bilden. Herausgestrichen wird der informelle Charakter dieser Arrangements; und es wird an die vergeblichen Anstrengungen verschiedener Unternehmen erinnert, Wissen zu dokumentieren und in Datenbanken zu verwalten. Noch einmal Etienne Wenger: „… knowledge in practice is much more a living process than an object, we can’t seem to refrain from treating it as a ‚thing‘ when we consider the need to ‚manage‘ it.“ Allein diese Zitate lohnen die Lektüre.
Friederike R. Bliss, Anja Johanning und Hildegard Schicke, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) – texte.online zur Erwachsenenbildung, 7 Februar 2006 (pdf)
[Kategorien: Informelles Lernen, Online-Communities, Knowledge Management]