Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Interaktivität in Multimedia-Anwendungen

Es ist eine schlanke, aber hilfreiche Taxonomie, die der Autor hier vorstellt. Unterschieden werden sechs Stufen der Interaktivität, die nach dem Grad der Aktionsmöglichkeiten des Nutzers aufsteigend sortiert sind:

1. Objekte betrachten und rezipieren
2. Multiple Darstellungen betrachten und rezipieren
3. Die Repräsentationsform variieren
4. Den Inhalt der Komponente beeinflussen
5. Das Objekt bzw. den Inhalt der Repräsentation konstruieren und Prozesse generieren
6. Konstruktive und manipulierende Handlungen mit situations-abhängigen Rückmeldungen

Wohlgemerkt, es geht um Interaktivität, nicht um Interaktion, also Kommunikation der Menschen untereinander, wie der Autor einleitend betont. Mit beispielhaften Illustrationen. Und wer mag, kann zum Vergleich die Guerra-Scala , eine ähnliche Klassifizierung, heranziehen.
Rolf Schulmeister, e-teaching.org, 21 November 2005 (pdf)
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