Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Meet the Life Hackers

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Unterbrechungen im Arbeitsalltag – Emails, Anrufe, IM – haben zwei Seiten: sie sind Störungen, die uns davon abhalten, eine Aufgabe konzentriert zu Ende zu führen; aber häufig bringen sie uns auch die Informationen, die wir dringend benötigen, und sie bestätigen uns, dass wir nicht „allein“, sondern mit anderen verbunden sind.

Unsere Tätigkeiten sind mehr und mehr – und jetzt kommt ein schönes Wort! – „interrupt driven“. Weil das so ist, gibt es mittlerweile eine große Zahl von Experten, die sich der Frage nach der „perfect interruption“ widmen. Im Artikel ist gar die Rede von einer „science of interruption“! Denn idealerweise erreichen uns nur Nachrichten, die dringend sind; und sie erreichen uns, wenn wir Zeit für sie haben; und wir gehen mit ihnen, wieder idealerweise, so um, dass wir die eigentliche Aufgabe, an der wir sitzen, nicht aus dem Auge verlieren.

Das ist das Thema dieses ausführlichen Artikels, der sich vor allem der Frage stellt, wie uns intelligente Software bei der Lösung dieses Dilemmas helfen kann. Aber er streift z.B. auch David Allens „Getting Things Done“ und 43folders.com, die sich von anderer Seite diesem Thema nähern.

Peter F. Drucker hat bereits vor Jahren festgehalten: „The most important, and indeed the truly unique, contribution of management in the 20th century was the fifty-fold increase in the productivity of the MANUAL WORKER in manufacturing. The most important contribution management needs to make in the 21st century is similarly to increase the productivity of KNOWLEDGE WORK and the KNOWLEDGE WORKER.“ Und weil mich das Thema brennend interessiert, habe ich gleich die entsprechende Kategorie („Knowledge Worker Productivity“) angelegt, um Beiträge dieser Art zu sammeln.
Clive Thompson, New York Times, 16 Oktober 2005 (Registrierung erforderlich oder email an mich)
[Kategorien: Knowledge Worker Productivity]