Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

If Higher Education Listened to Me . . .

erm055_cover.gif
Ein Must Read: Die aktuelle EDUCAUSE Review widmet sich ganz den Studierenden von heute und ihrem Verhältnis zum Einsatz von Neuen Medien im Studium. Den Einstieg bildet eine interessante Diskussion zwischen Vertretern verschiedener Generationen: Baby Boomer (geboren zwischen 1946 und 1964), Generation X (geboren zwischen 1965 und 1980) und Millennials (geboren nach 1980). Über alle Generationen hinweg betonen die Teilnehmer die Bedeutung des Internets und anderer Technologien an der Hochschule. Und beklagen sich über Lehrende, die sich diesen Möglichkeiten verweigern oder sie unreflektiert in ihre Lehrkonzepte integrieren.

Die Unterschiede zwischen den Generationen liegen wiederum darin, dass die Baby Boomer augenscheinlich neue Technologien sehr gezielt und punktuell einsetzen, während Generation X und Millennials neue Medien bereits fest in ihren Alltag integriert haben. Dementsprechend sind ihre Erwartungen, die wiederum weit über den Einsatz neuer Technologien hinausgehen. Es geht sehr schnell um das grundsätzliche Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden:
„One of the things that I hate about college is that many faculty treat us as if we were still in high school — taking attendance, for example. We’re all adults. We should be responsible for our own learning. Let me know what it is that’s required of me, and then let me get there. Facilitate my way there, provide me with the resources, be available—on the phone or online. It would be great if we could IM our professors.“

Weitere Artikel ergänzen dieses Themenheft, z.B. „Father Google and Mother IM:
Confessions of a Net Gen Learner“
(Carie Windham) oder „Five Points of Connectivity“ (Sarah E. Smith und Anthony Potoczniak).
Kitzzy Aviles, Bill Phillips, Tim Rosenblatt und Jessica Vargas, EDUCAUSE Review, September/ Oktober 2005
[Kategorien: Media Literacy, Trends in der Weiterbildung]