Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

eLearning between content and context – on the road to innovative learning environments?

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Ich habe es leider nicht nach St.Gallen geschafft, wo heute und morgen der „SCIL Kongress 2005“ stattfindet, sondern nur auf die Konferenzseiten im Web. Dort findet sich diese Keynote mit vielen interessanten Stichworten und Zitaten (z.B. von Franz Beckenbauer, Alvin Toffler, Elliott Masie und Marc Prensky), die der Referent unter dem Motto „Looking at e-Learning in a time-journey“ zusammengefasst hat. Richtung und Grundgedanken gefallen mir ausgezeichnet!

Es gibt noch einige weitere Materialien auf den Konferenzseiten, so z.B. zum Workshop „Changing the learning culture“. Hier (pdf) plädiert Eckart Severing, Universität Erlangen-Nürnberg, dafür, Lernprozesse nicht nur aus der Perspektive des Managements zu betrachten: „People responsible for training who are trapped in a seminar and course orientation are used to seeing learners as “participants”, as rather passive recipients of institutionalised training offers. With the utilisation of knowledge-based work, however, a new type of “knowledge worker” who relies on continuously current knowledge is arising and spreading in companies. The competences, expert and application knowledge of these people are the capital that makes them valuable for their organizations or companies.“

Anschließend beschreibt er, wie neue Medien die Arbeits- und Lernprozesse von Knowledge Workern unterstützen können. Erwin Ihm, Deutsche Telekom, führt aus (pdf), wie man sich in der Telekom in den letzten Jahren/ Jahrzehnten von einer „push-„ zu einer „pull-oriented learning philosophy“ entwickelt hat und gerade dabei ist, sich ein detailliertes Bild von der bestehenden Lernkultur im Unternehmen zu machen („learning culture inventory“). Vielleicht gibt es ja in den nächsten Tagen mehr Informationen darüber …
Dieter Euler, SCIL Congress 2005, 11/12 Oktober 2005
[Kategorien: e-learning]