Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Education at a Glance 2005

Der Hinweis auf den neuen, alljährlichen OECD-Bericht über den internationalen Stand der Bildungssysteme ist schon ein paar Tage alt. Beim Erscheinen wies Bildungsministerin Edelgard Bulmahn gleich auf einen Punkt hin, der für den Bildungsstandort Deutschland spricht: Deutschland ist nach den USA und Großbritannien das Land mit den meisten ausländischen Studierenden, also ein „attraktiver Studienort“. Und sogar dort, wo man sich die größten Sorgen machen musste, scheint es langsam besser auszusehen: Der Anteil der Studierenden am jeweiligen Altersjahrgang stieg von 28% (1998) auf 38% (2004). „Deutschland“, so die Ministerin, „gehört zu den Siegern im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe“ – eine Schlußfolgerung, die sicher die nahenden Wahlen bereits fest im Blick hatte.

Der OECD Bericht bietet natürlich weit mehr. Auf einige „key findings“ sei an dieser Stelle kurz hingewiesen, weil sie vielleicht neugierig machen, sich weiter in das Zahlenmaterial zu vertiefen:
„- Clear returns to education can be measured in terms of individual job prospects, individual earnings and overall economic growth
– Private spending on education is substantial in some areas,but resources for education continue to depend heavily on the allocation of public budgets
– Students crossing borders represent a growing and changing feature of enrolment in tertiary education“

OECD, September 2005

Schreibe einen Kommentar

Basic HTML is allowed. Your email address will not be published.

Subscribe to this comment feed via RSS

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.