Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Connectivism: Learning as Network-Creation

George Siemens beschreibt Lernen als einen „connection/ network-forming process“. Knotenpunkte („nodes“) und Verbindungen („connections“) stehen im Zentrum dieser Beschreibung von Lernprozessen. Elemente der Social Network Theory werden genauso herangezogen wie handlungstheoretische Positionen (z.B. aus der Theorie der kognitiven Dissonanz). Aus dieser Perspektive, so der Autor, spielen nicht mehr Inhalte und Lernziele die entscheidende Rolle, sondern der Aufbau von Lernumgebungen, die es dem Einzelnen ermöglichen, flexibel die Knotenpunkte und Verbindungen aufzubauen, die er benötigt, um sich auf wechselnde Anforderungen optimal einzustellen.

Etwas für Theorieliebhaber und solche, die von der Triade Behaviourismus, Kognitivismus und Konstruktivismus Genug haben.
George Siemens, elearnspace, 11 August 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]