Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Blackboard vs. Moodle. A Comparison of Satisfaction

Vielleicht derzeit die interessanteste Frage zum Thema LMS: „Can free software satisfactorily meet the needs of students, faculty, and instructional technologists for online teaching and learning?“ Die Autoren haben das Feedback von verschiedenen Nutzergruppen ausgewertet und zeigen auf, dass Moodle, die Open Source-Software, mindestens so gut wie Blackboard abschneidet -auf vielen Feldern sogar besser. (via Stephen Downes)
Kathy D. Munoz und Joan Van Duzer, Humboldt State University, 15 Februar 2005
[Kategorien: Learning Management Systems]


Nachtrag (21 April 2005): Reuben Schwarz: Polytechs Migrate to Moodle. Stuff: Technology, 18 Apri 2005

Stephen Downes: „Short article describing the adoption of Moodle, an open source learning management system, by eight Polytechs in New Zealand. The program is described as „the largest deployment of ‚Moodle‘ software to date globally.“ Certainly it shows that the open source software is becoming mainstream. „Using Moodle instead of proprietary software will save the Open Polytechnic about $50,000 every year in licence fees alone.“

3 Responses to “Blackboard vs. Moodle. A Comparison of Satisfaction”

  1. Miriam Fischer

    Lieber Jochen Robes,
    Welche Plattform es gegen welche schafft, kann irgendwie ncht von Interresse sein, wenn nicht grundlegende Kriterien bekannt sind. Ich habe eben in einem E-Learning-Projekt vier Plattformen evaluiert, darunter Blackboard und moodle. Zu Beginn dachte ich noch naiv, dass wohl alle Plattformen irgendwie gleich funktionieren undletztendlich die Sympathie entscheidet. Doch weit gefehlt. Alle waren so verschieden wie die Kontinente dieser Erde. Es geht um verschiedene Kulturen. Lernkulturen. Blackboard und moodle repräsentieren erst mal zwei verschiedene Kontinente. Blackboard steht in der Tradition der Wissensvermittlung, wird häufig von Mittelschulen (Gymnasien) benutzt, und ist – entschuldigt mich, es ist meine Meinung – ein eher veraltendes Modell.- moodle kommt aus der neuen Welt, hier geht es um handlungsorientierte Didaktik. Das sind Welten. Es ist natürlich klar, dass auch mit Blackboard eine fortschrittliche Didaktik möglich ist, ebenso wie man moodle für reinste Instruktionsdidaktik „missbrauchen“ kann. Ja. Aber die Geister sind grundverschieden. Ich verstehe nicht recht, wie man die beiden Plattformen vergleichen kann, ohne auf diesen grundlegenden Unterschied hinzuweisen.

  2. Jochen Robes

    Liebe Miriam Fischer,
    ich stimme Ihnen voll und ganz zu! Diese Informationen fehlen bei diesem Beitrag völlig (wenn sie überhaupt eine Rolle gespielt haben …). Aber jetzt haben Sie mich natürlich neugierig gemacht: Haben Sie denn die Erfahrungen, die Sie im Rahmen des erwähnten Evaluationsprojekts gemacht haben, an irgendeiner Stelle ausführlicher beschrieben? Wenn ja, würde ich mich auf diese Lektüre wirklich freuen!
    Viele Grüße
    Jochen Robes

  3. Ralf Hilgenstock

    Der Einwurf ist ganz berechtigt.

    Evaluationen machen nur dann Sinn, wenn es ein definiertes Erkenntnisinteresse gibt.

    In diesem Fall war es die Tatsache, das eine Institution mit zwei Systemen arbeitet und die Nutzereinschätzung erfahren wollte. Ob das hinreichend ist, sei mal dahingestellt.

    Für die Auswahl von LMS-Systemen macht es aber noch einmal deutlich, dass die pädagogische Fragestellung und nicht die technische in den Vordergrund treten muß. Leider gibt es hierfür zumindest im deutschen Sprachraum nur wenige ernsthafte Diskussionen.

    Das führt im übrigen dazu, dass auch moodle-Installationen häufig (miß-)gebraucht werden, um alleine Dateien abzulegen und Informationen weiter zu leiten.
    Sicher man kann es dazu gebrauchen. Aber das bleibt weit hinter den Möglichkeiten zurück.

    mfg
    Ralf Hilgenstock

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